Perú

14.08.2019

Nach 2,5 Stunden Flug nach Madrid sind wir 11,5 Stunden weiter nach Lima die Hauptstadt von Peru geflogen.

In dieser 9 Millionen Einwohner Stadt wohnen bereits 1/3 der Gesamteinwohner von ganz Peru.

Später erzählt uns unser Fahrer, der uns zum Hotel bringt, dass es in Lima nie regnet. Das liegt vor allem am Humbold Strom. Nur leichter Nieselregen, den wir dann auch sogleich zu spüren bekommen.

Javier, unser Fahrer erzählt uns einiges über Lima und alle Gegebenheiten . Vom Erdbeben bis über den katholischen Pfarrer aus Ulm, der in der Kirche predigt in der er, Javier schon getauft wurde. Am Ende der Fahrt empfiehlt er uns noch ein tolles Restaurant für das Abendessen.

Wir haben uns vorgenommen bis 23 Uhr wach zu bleiben – haben wir sogar geschafft !!!

Essen war super lecker. Wir haben uns zwei Platten mit allem möglichem bestellt. Mais, grüne Bohnen, Fleisch und nicht zu vergessen sämtliche Kartoffelsorten in unterschiedlichsten Zubereitungen! 8000 verschiedene Kartoffelsorten gibt es hier in Peru.

15.08.2019

Tatsächlich war es eine gute Idee nicht ganz so früh zu schlafen, denn so konnten wir ziemlich gut durchschlafen. Wir waren erst um 10 Uhr mit unserem Fahrer Javier und unserem Reiseführer Walter verabredet. Somit war auch das Frühstück total entspannt.

Während wir den Ortsteil Miraflores Richtung Zentrum verließen, erzählte uns Walter schon einiges über Lima und Peru.

Immer wieder sprach er von zwei Nationen die in Peru aufeinander treffen: zum einen die Inkas und zum anderen das moderne Lima das sich an Europa orientiert. Ganze Bauten wie das Justizministerium aus Spanien werden eins zu eins kopiert.

Nachdem die Schulsituation im Hochgebirge nicht gut ist kommen täglich 200 Peruaner vom Hochland nach Lima um dort zu wohnen und zu arbeiten.

Nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt erreichten wir den Piaza Mayor.

Am Piaza Mayor haben wir die Kathedrale von Lima besichtigt. Walter erklärte uns einiges über die Madonna des Hochlandes. Vielleicht – wenn alles klappt – gibts dazu noch mehr Infos.

Nachdem vorher schon das Blasorchester des Junín-Husarenregiment tolle Salsa Musik auf dem Platz gespielt hat, begleiten sie, als wir aus der Kathedrale kommen, gerade das sich täglich abspielende Spektakel des Wachenwechsels.

Im Stechschritt mit einer absolut ausgeklügelten Choreografie tauschen die Wachen fast schon theatralisch ihre Plätze. Die Musik erinnert an Filmmusik. Sehr faszinierend wie kontrolliert sich alles abspielt.

Im Convento de San Francisco (Kloster der Franziskaner Mönche) darf man leider nicht fotografieren. Viele toll bemalte Kacheln, überwiegend in blau gehalten, weil diese Farbe dem Himmel am nächsten kommt, schmücken die Wände.

In den Katakomben erklärt uns Walter die raffinierte Mischung von Kalkzement und Eiweiß, das die Backsteinunterbauten erdbebensicher hält.

Javier fährt uns weiter zum Larco Museum. Die Autofahrten sind mehr als abenteuerlich weil einfach jeder so fährt und noch dazu hupt wie er gerade denkt. „Wer in Lima Auto fahren kann, kann in der ganzen Welt Auto fahren“, lacht Javier und nimmt einem Bus, der von rechts kommt die Vorfahrt.

Am Museum wachsen herrliche Bourgonvillas. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit blühen sie in Lima das ganze Jahr. Hier ist immer Frühling.

Walter verabschiedet sich von uns und Javier bringt uns zum Flughafen, denn es geht heute noch weiter nach Arequipa. Wir probieren noch gemeinsam mit Javier eine neue peruanische Eiskreation Lúcuma. Sehr sehr lecker. Schmeckt nach Nuss, ist aber eine Frucht.

Und nachdem Javier ein richtiger Gourmet ist, zeigt er uns auch gleich noch seine liebsten Desserts. Am Ende unserer Reise werden wir ihn nochmal treffen und darauf freuen wir uns schon sehr.

Mit ein bisschen Verspätung kommen wir an. Arequipa liegt nun schon immerhin auf 2300 Meter.

Feines Essen und einen ersten kurzen Blick auf die Kathedrale von Arequipa.

16.08.2019

Heute wurden wir um 9 Uhr von Margot abgeholt. Zuvor haben wir schon einige Tassen Coca Tee getrunken. Der soll gut gegen Höhenkrankheit helfen. Ich muss zugeben, ich merk schon, dass wir nun etwas höher sind.

Ein kurzer Halt bei einem Dorf ganz nah bei Arequipa. Ein wunderschöner Aussichtspunkt!

Hinter uns ein 6000 Meter hohes Bergpanorama.

Im Ortsteil „schwarze Unterhose“. Eine sehr lustige Hintergrundsgeschichte: die Inkas haben durch die Schlüssellöcher der Spanier geschaut und bemerkt, dass diese immer schwarze Unterhosen an hatten. Zwar hatten die Spanier schon eine Idee wie sie diesen Ortsteil nennen wollten, aber als sie hörten wie sich die Inkas immer wieder über den Begriff „Yanahuar“ unterhielten, dachten sie, das sei bereits der Ortsname. Dass das übersetzt „schwarze Unterhose“ bedeutet wussten sie natürlich nicht.

Wir durften eine Alpaka Woll Fabrik besuchen. Wer selber schon einmal an einer Handarbeit gesessen ist, weiß wie viel Arbeit und Mühe das ist!

Die Alpakas durften gefüttert und gestreichelt werden. Man glaubt es nicht wie weich diese Wolle ist !

Wir freuen uns sehr, dass Margot die nächsten Tage unsere Reiseleitung ist! Eine coole Socke ist das !

Absolut tolle Plätze mit einer wahnsinns Atmosphäre und interessante Menschen .

Eine kleine Stärkung zwischendurch. Hier gibt es so viel frisches feines Gemüse!

Unsere nächste Station ist das Kloster Santa Katharina. Hier leben immer noch 14 Ordensschwestern und stellen unter anderem Süßigkeiten her. Eigentlich ist es kein Kloster sondern eher ein ganzes Dorf. Tolle Farben – fast hätten wir Verena vergessen weil wir sie nicht mehr gefunden haben vor lauter blau !

Auf dem Weg zum Hotel konnten wir an einigen Mitbringsel nicht vorbei gehen. Vermutlich wird das Tuch ein neuer Bettüberwurf im Hause Ade werden.

17.08.2019

Nach einem feinen Frühstück mit wunderschöner Aussicht hat uns Margot vom Hotel abgeholt. Heut geht es weiter ins Colca Tal.

Unterwegs sehen wir immer wieder Vicuñas. Mittlerweile sind wir schon auf über 3000 Meter Höhe.

Und dann stehen sie da: Alpakas. Wirklich zum verlieben süß und unglaublich weich.

Wir halten an einem Aussichtspunkt mit einer kleinen Gaststätte an und sind mittlerweile auf 3700 Meter Höhe. Dieser Cocatee ist wirklich gut und darum trinken wir gleich nochmal eine Tasse. Dieses mal mit zwei weiteren Kräutern die auch sehr gut für einen flauen Magen sind.

Weiter geht’s bis zum höchsten Punkt, der auf 4910 Meter liegt. Hier ist die Luft sehr sehr dünn. Es ist wirklich alles um einiges anstrengender !

Lange bleiben wir nicht ganz oben denn nun kommt der Rest der Fahrt über den Pass hinunter Richtung Colca Tal. Es geht ganz schön bergab und am Ende sind wir wieder auf 3374 Meter angekommen.

Wir machen eine kleine Mittagspause in einem kleinen Restaurant mit peruanischen Leckereien. Als wir Richtung Markt laufen, den es in diesem kleinen Dorf gibt kommen wir an einer Kirche vorbei, die mit einer spektakulären farbpracht dekoriert ist. Fast schon ein bisschen kitschig.

Und wieder treffen wir auf charakterstarke Gesichter – und – Alpakas.

Religion wird hier sehr groß geschrieben. Peru ist absolut katholisch. Mittlerweile schnitzen Künstler die Jesusfigur am Kreuz in die Bäume.

Auf dem Markt erklärt uns Margot wie sie selbst diese vielen köstlichen Lebensmittel zubereitet. Unzählige Kartoffelsorten, bunter Mais und Bohnen werden dort neben wunderschönen Pullovern aus Alpaka Wolle und Tüchern verkauft.

Wir fahren zum Hotel und gehen noch in die Thermalquellen, die um die 38 Grad warm sind.

Heut wird nicht so lange aufgeblieben denn morgen holt uns Margot bereits um 05:30 Uhr ab. Wir besuchen nämlich den Condor und der ist leider Frühaufsteher!

18.09.2019

Um 04:30 Uhr hat heute der Wecker geklingelt. Nach einem schnellen Frühstück hat uns Margot abgeholt und wir sind zum Cruz del Cóndor gefahren. Auf dem Weg haben wir immer wieder mal einen kurzen Stopp eingelegt. In Chivay tanzen jeden Tag Schüler um sich ein bisschen Geld zu verdienen. Am Ende des Schuljahres fahren sie dafür mit dem Bus ans Meer.

Die Frauen tragen diese Trachten jeden Tag. Manche sogar zwei oder drei Röcke übereinander. Und wenn der oberste Rock dreckig ist, wird er einfach nach oben gekrempelt. Sehr praktisch. Doch am allerwichtigsten ist der Hut. Egal ob moderne Frauen Jeans oder anderes tragen – der Hut ist immer dabei. Bei diesem Tanz haben sogar die Männer Röcke getragen. Klar haben auch schon die kleinsten diese wunderschön geschmückten Röcke, Blusen und Mieder an.

Bei den Condors war es unglaublich. Ihre Flügel haben eine Spannweite von 3 Meter. Bis 8 Jahre hat ein Condor braune Federn. Danach wechselt er sein komplettes Federkleid und ist schwarz-weiß. Zwischen 12 und 14 Kilo wiegt er und es ist wirklich faszinierend wie schwerelos es ausschaut wenn er durch die Lüfte gleitet und schwebt!

Damit wir das Wandern in der Höhe gewöhnt werden und uns akklimatisieren, sind wir über der Schlucht entlang weiter gelaufen und haben immer wieder die Condors gesehen. Kein Wölkchen war am Himmel aber bis um 10 Uhr war es noch wirklich kalt.

Unterwegs trafen wir zwei Schamanen. Sie waren auf dem Weg zu einem Platz, wo sie ein Ritual für Pachamama, die Mutter-Erde vorbereiten. Bei diesem Ritual werden Sachen verbrannt um sie der Pachamama zu opfern und um sich zu bedanken für das was die Muttererde uns immer wieder schenkt. Margot sagt sie verbrennt sogar Süßigkeiten, wenn sie dieses Ritual bei sich zu Hause macht.

Nachdem wir wieder bei unserem Bus und unserem Fahrer Migele angekommen sind hatte Margot die Idee, unsere Pläne für den heutigen Tag über den Haufen zu schmeißen und lieber zum „Geiser del Infernillo“ zu fahren. Gas und Wasser blubbern hier vor sich hin und es riecht verdächtig nach Schwefel. Beeindruckend!

Und wenn man ein Stück weiter nach oben geschaut hat konnte man schon einen kleinen Vorgeschmack auf farbenfrohe Berge bekommen. Wir freuen uns schon sehr wenn wir in ein paar Tagen auf die Regenbogenberge gehen, auch wenn wir vor der Höhe großen Respekt haben!

Bevor wir wieder ins Hotel gefahren sind haben wir eine weitere Wanderung im Geo Park in Uio Uio gemacht. Eine gute Stunde sind wir gelaufen und hatten das Gefühl mit der dünnen Luft schon besser zurecht zu kommen. Margot ging immer voraus und hat uns auch hier wieder alles ganz wunderbar erklärt. Von der Geschichte über die Pflanzenkunde und und und ….

Ich glaub heute Nacht schlafen wir alle gut!

Der neue Tag hat heute sehr früh begonnen. Die Höhe setzt uns und vor allem mir sehr zu. Um 04:00 Uhr war die Nacht für mich vorbei und heftige Kopfschmerzen und Übelkeit haben mich gefuchst. Mit ein bisschen Sauerstoff, den es an der Rezeption gibt geht es aber wieder erstaunlich schnell bergauf, im wahrsten Sinne des Wortes!

19.08.2019

Um 09:00 Uhr werden wir von Margot und Migele abgeholt und die lange Fahrt nach Puno, an den Titicacasee beginnt.

Uns wird es aber nicht langweilig, denn Margot erzählt uns wieder ganz viel über die herrliche Natur und die Einwohner und Migele macht tolle peruanische Musik an.

Mittags machen wir einen Stopp und essen unsere Lunchpakete. Herrliche Aussicht und absolut ruhige, friedliche Stimmung.

Margot hat uns sogar noch eine Tischdecke besorgt!

Während wir essen können wir auf einmal eine Panflöte hören. Wir packen zusammen und gehen mit Margot zu dem jungen Mann, Alex, der am Straßenrand Panflöten verkauft und selber auch spielen kann. Jetzt hab ich endlich die Hintergrundmusik zu dem Video, das ich auch unbedingt hier bloggen mag: der Klassiker „El Condor passa“. Für viele vielleicht kitschig, für mich jetzt da ich die Vögel, die Condors und die Musik live erlebt hab wirklich mehr als stimmig! Unbedingt anschauen und reinhören!!!

We proudly present:

Alex – Panfluet & Los dos Condors

Und übrigens: habt ihr schon mal versucht auf 4500 Meter Höhe Panflöte zu spielen?! Ich jetzt schon und ich muss sagen, die Luft ist abartig dünn! Da geht einem ruck zuck die Puste aus! Respekt vor diesem kerzengeraden Ton, den Alex drauf hat!

Bei einem nächsten kleinen Stopp können wir Flamingos sehen.

Nach weiteren 3 Stunden erreichen wir Puno. Jetzt heißt es Abschied nehmen von Margot und Migele und da fließt tatsächlich das ein oder andere Tränchen, denn die zwei waren einfach toll!

Wer aber „Fritzi der Frosch“ kennt wird Margot auch über den Weg laufen. Sie wird mit einem tollen spanischen Satz auf der CD „Fritzi und die große Reise“ zu hören sein. Danke dafür und für alles andere liebe Margot!

Das ist doch mal ein Ausblick. Das wird morgen das erste sein was wir bereits vom Bett aus sehen werden! Der Titicacasee!

20.08.2019

Die erste Nacht in der ich nicht vom Kopfweh aufgewacht bin liegt hinter uns.

Um 07:30 Uhr holt uns Felix, unser Reiseleiter vom Hotel ab. Wir müssen nur über den kleinen Steg gehen und können in ein Boot einsteigen, mit dem wir heute den ganzen Tag unterwegs sein werden.

Nach einer Viertelstunde Fahrt auf dem Titicacasee sind wir bei den schwimmenden Inseln aus Schilff also bei den Uros angekommen.

Man kann sich das gar nicht vorstellen, aber die Uros haben auf die Schilffwurzeln einige Lagen Schilff geschichtet und darauf ihre kleinen Dörfchen gebaut. Es gibt Inseln mit 10-15 Familien aber auch nur mit 3-4 Familien. Die Uros haben keine hohe Lebenserwartung, weil die Bedingungen wirklich sehr schlecht sind. Viele Babys überleben nicht einmal das erste Lebensjahr.

Zum Abschied haben uns zwei Frauen ein kleines Ständchen gesungen.

Drei kleine Buben haben uns noch auf einem anderen Boot zu einer nächsten Insel der Uros begleitet. Kaum sind wir losgefahren haben sie gesungen. Auch hier gibts eine kleine Kostprobe!

Wir sind wieder zurück auf unser Boot und weitere zwei Stunden gefahren. Wir haben die Insel Taquille erreicht, eine größere Insel auf der wir eine kleine Wanderung gemacht haben.

Eine wunderschöne Landschaft mit Kräuterduft und peruanischen Klängen begleitet uns während wir oberhalb der Küste entlang laufen. Schade dass man Duft nicht einfangen kann!

Wenn wir es nicht besser gewusst hätten, hätte man meinen können wir seien am Meer. Leider konnte man nicht bis zu den bolivianischen Schneebergen die auf der anderen Seite am Titicacasee liegen sehen. Dafür war es heute zu neblig.

Nach einer Stunde gemütlich spazieren gehen sind wir an einem Restaurant angekommen. Es gibt Quinoa Suppe und Fisch. Zuvor gebackenes Maismehlbrot mit scharfem Allerlei. Nicht zu vergessen zum Schluss, wie könnte es anders sein : Cocatee

Wir dürfen noch zuschauen wie ein Bewohner der Insel aus einer Pflanze Shampoo und Reinigungsmittel macht.

Sehr faszinierend waren auch die Webarbeiten, die die Frauen täglich am Boden handarbeiten.

Für einen Schal brauchen sie ca. 3 Monate wenn sie 5-7 Stunden am Tag daran arbeiten. Das alles passiert aus dem Kopf heraus ohne Muster oder Vorlage. In meinen Augen eine absolute Hochleistung!

Die Trachten hier sind schon wieder ganz anders. Kurze Röcke, farbenfroh wenn die Frau ledig ist und schwarz wenn sie bereits verheiratet ist. Ein schwarzes langes Kopftuch gehört auch dazu. Bunte Pompoms an den unteren Ecken sind wieder für die ledigen Frauen und schwarze für verheiratete Frauen.

Die Männer tragen schwarze Hosen, weiße Hemden mit weiß-schwarzer Weste darüber, Wollmützen und einen Gürtel. Ist der Gürtel weiß ist der Mann ledig, ist er bunt ist der Mann verheiratet.

Der Gürtel wird an der Innenseite mit Schafwolle gewebt, damit er verstärkt ist. Die Webfäden bestehen aus den Haaren der Frau die der Träger des Gürtels geheiratet hat. Die Haare hat die Frau bereits seit Mädchenjahren gesammelt.

Auf dem folgenden Foto trägt die Frau einen Hut für Festtage.

Nach einem kleinen Ständchen, das sie uns gespielt haben fahren wir wieder mit dem Boot zurück ins Hotel.

Auf dem Rückweg nach Puno darf aber eines auf keinen Fall fehlen: Schafkopf spielen. Geht auch in Peru wunderbar. Unser Bootsfahrern hätte am liebsten mitgespielt, aber von außen gesehen schaut dieses Spiel glaub ich ziemlich komplex aus!

Verdammt wie bekommen wir nur all die Sachen heim die wir hier eingekauft haben ?!?!? Pullis aus Alpaka Wolle, Mützen, Tücher, Teppiche gibt es hier für einen Apfel und ein Ei. Könnt ihr euch vorstellen wie wir morgen weiter reisen ….

21.08.2019

Heute haben wir um 08:00 Uhr Puno verlassen und sind Richtung Flughafen gefahren, denn heute geht es weiter nach Cusco.

Auf halber Strecke haben wir an der archäologischen Stätte Silutani angehalten und bestaunt was die Inkas so alles gebaut haben. Unglaublich was hier für große Steine präzise genau aufeinander gebaut sind und das alles haben die Inkas gebaut ohne ein Rad zu kennen! Diese Türme waren Gräber der Inkas.

Auf dem Weg fielen uns Kaktusblumen auf. Überall diese tollen Farben!

Und sogar auf den Liegestühlen herrlichstes peruanisches Muster.

Wir sind weiter nach Juliaca zum Flughafen gefahren.

Nach 35 Minuten Flug über die Anden, der nicht gerade ruhig war sondern ziemlich wacklig, sind wir in Cusco gelandet.

Nachdem wir unser Gepäck im Hotel abgeladen haben, haben wir uns ohne Reiseleitung aufgemacht um Cusco zu erkunden. Tatsächlich erst einmal eine kleine Shoppingtour. Neben 2 Panflöten für die Mädels gab es eine Charango für mich.

Und jetzt kommt der Clou, es hat nämlich geklappt!!! Ich hab eine Pachamama gefunden die genau zu der Madonna passt, die ich schon zu Hause habe. Foto folgt von zu Hause aus, weil sie gerade so schön verpackt ist.

Und klar gab es noch ein kleines Instrument für meine kleinen Sänger und Sängerinnen von der KlangKunstWerkstatt!Eine Rassel aus Kürbis gemacht ! Gekauft bei einer Peruanerin mit ihrem kleinen Mädchen auf dem Rücken.

In der Kathedrale von Cusco wurde uns wieder bewusst wie anders die Peruaner ihren Glauben leben. Bei der Jesuskind Figur hängen Spielzeugautos und andere Spielsachen, weil die Leute glauben, dass wenn die Kathedrale geschlossen ist, das Jesuskind spielt.

Eine andere Jesusfigur bekommt jede Woche einen anderen Rock umgehängt. Diese Woche ein blauer Rock mit einem C darauf weil die bekannte Fußballmannschaft gerade gewonnen hat und die geht mit C los.

Leider durfte man in der Kathedrale keine Fotos machen .

Cusco, die rote Stadt.

Bevor wir essen gehen, schauen wir uns noch die Kirche gegenüber des Hotels an. In der ganzen Stadt wird gefeiert, weil heute der Ehrentag der heiligen Maria in Cusco ist. Die Mariafiguren bekommen ein neues, prunkvolles Kleid und es finden Prozessionen mit Musik in den Straßen statt. In der Kirche, die wir uns zum Schluss anschauen ist gerade eine Messe. Wir bleiben noch ein bisschen und können es kaum glauben als sie zu singen beginnen: nimm oh Herr die Gaben… auf spanisch.

Heute ist wieder frühes Bettgehen angesagt, denn morgen gehts auf die Regenbogenberge!

22.08.2019

Wir werden um 06:00 im Hotel abgeholt und fahren dann über drei Stunden. Zwischendrin gibts eine kurze Pause mit Cocatee und Gebäck.

Wir kommen auf ca 4300 Meter Höhe an und laufen dann los.

Die Luft ist wirklich sehr dünn und man muss grad schauen, dass man in einem guten Atemrhythmus kommt. Zwischendurch trinken wirft einen wieder vollkommen aus der Bahn.

Trotz allem: ich hab es mir viel viel anstrengender vorgestellt und hätte sogar noch gut weiterlaufen können.

Was sich uns nach 1,5 Stunden für ein Ausblick bietet bedarf keiner weiteren Worte.

Woooooooooow!!!!

23.08.2019

Der heutige Tag fing erst einmal mit umpacken an. Zu Hause hat man uns schon gesagt dass wir einmal nur mit Rucksack weiterreisen können. Hier wurde uns aber vorgestern gesagt, dass wir alles mitnehmen können. Wir haben’s drauf ankommen lassen und – verloren !!!

Also haben wir für die nächsten drei Tage jeder einen Rucksack gepackt.

Die Fahrt ging erst einmal zu einem kleinen Dorf wo uns die Frauen erklärt haben wie man Wolle einfärbt. Rote Wolle wird zum Beispiel mit Kaktusläusblut eingefärbt. Je nachdem was man dazu mischt kommen weitere rote Farbtöne raus. Fügt man Limettensaft dazu wird es zB orange. Kenn ich vom Ostereierfärben. Kaktusläuse Färbemittel gibts bei uns in der Bahnhofsapotheke.

Sie färben aber auch mit Eukalyptus und gelbe Blüten (ich weiß den Namen nicht mehr )

Ich hab noch einmal versucht genau hinzuschauen wie das mit diesem Musterweben geht. Ich verstehs aber leider immer noch nicht! Aber wenigstens hab ich jetzt einmal die Spanntechnik kapiert!

Weiter ging’s nach Chinchero, einem Inkadorf. Unglaublich wie die Inkas ihre Terrassen angelegt haben. So hatten sie viel mehr Feldfläche und konnten es genau nach der Sonne ausrichten. Ihre Häuser haben sie allerdings so gebaut, dass dort die Sonne am Nachmittag war, dann konnten sie nach der Arbeit noch Sonne genießen. Gar nicht so dumm.

Viele Häuser sind mittlerweile aus Lehmziegel gebaut. Die werden ordentlich ausgebreitet und müssen zweieinhalb Wochen trocknen bevor man mit ihnen bauen kann.

Auf vielen Dächern kann man zwei Stiere mit weiteren Tieren darauf sehen. Nein, das sind nicht die Bremer Stadtmusikanten. Die zwei Stiere sollen vor bösen Geistern bewahren!

Wir sind nach Maras gefahren zu den Salzterrassen. Die Terrassen sind in Familienbesitzen. Leider konnten wir nicht ganz nah ran. Von einem kleinen Bach aus läuft das Salzwasser auf die Terrassen und trocknet dort.

Ein Dorf weiter in Moray haben die Inkas ein Agrarversuchslabor eingerichtet. Es ist nicht klar ob es durch ein Meteroiden Einschlag oder wirklich mit eigener Kraft entstanden ist. Aber wahnsinnig toll, denn so konnten die Inkas das Pflanzenwachstum in unterschiedlicher Höhe beobachten. Immerhin ein Temperaturunterschied von 10 Grad von ganz oben bis ganz unten. Wir wohnen ja auch am Hang. Wer weiß ….?!

Nach einer kleinen Mittagspause sind wir an unserem Hotel angekommen. Unsere Reiseleiterin, ich glaub Rosanna (sie hat es so schnell gesagt, dass ich es nicht verstanden habe und bisher ergab sich keine Gelegenheit nachzufragen) , ist ein bisschen stressig. Müss mer uns noch ein bisschen entspannter machen, aber das schaffen wir. Morgen mehr dazu, Dennis bleibt uns noch 3 Tage erhalten.

Unser Zimmer hat einen wunderschönen Ausblick auf einen Zitronenbaum.

Nach einem kleinen Spaziergang, vorbei an Quinoafeldern, ist bald Feierabend für heute.

Obwohl, vielleicht noch ein bisschen Schafkopfen wär doch was!

Das mag ich mir noch unbedingt merken:

Peru besteht aus 10% Küstenlandschaft, 30% Hochland und 60% Dschungel. So. Jetzt aber Schluss für heute!

24.08.2019

Heute konnten wir ein bisschen länger schlafen. Durch den wunderschönen Garten ging es ins Restaurant wo es Frühstück gab.

Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir mit unserer schon etwas strengen Reiseleiterin zu einem große Markt nach Pisac gefahren. Wir haben uns angeschaut wie hier Silberschmuck gemacht wird und fast hätte ich einen Teppich gekauft. Den hätten wir aber definitiv nicht mit ins Handgepäck nehmen können weil er viel zu groß war!

Wir haben uns frisches Brot mit kandierten Zwiebel, Kümmel und Speck gebacken im Steinofen für die Fahrt mitgenommen.

Auf der Weiterfahrt nach Ollantaytambo haben wir einen Stopp eingelegt und uns angeschaut wie Maisbier, ein überaus wichtiges Getränk hier, gebraut wird. Man erkennt sofort wo es Maisbier gibt, denn an genau dort hängt eine rote Tüte oder ein anderes rotes Ding an einem Stecken an der Eingangstüre. Es sei aber für uns sehr schlecht verdaulich.

Und wieder konnte man die Vielfalt der Kartoffel und Bohnensorten bewundern. Im Hintergrund stehen Quinoa Pflanzen.

In der Küche gibt es einen Meerschweinchen Stall. Schält man hier Karotten oder Kartoffeln lässt man die Schale einfach auf den Boden fallen und die Meerschweinchen essen diese dann. Doch leider, leider sind hier Meerschweinchen keine Haustiere sondern eine Delikatesse und landen früher oder später auf dem Grill.

Vor dem Haus stand ein Froschspiel und dahinter drei echte Totenköpfe. Die Inkas denken, dass man wieder geboren wird. Die Welt der Lebenden beschreiben sie mit dem Puma, die Welt der Toten mit der Schlange und die Welt der Götter mit dem Condor. Wenn man 5 oder 6 mal wieder geboren wurde kommt man irgendwann in die Welt der Götter. Die Totenköpfe bewahren die Familie vor bösen Geistern.

Zurück zum Froschspiel: ich hab leider nicht getroffen!

Im Inkadorf angekommen staunen wir ein weiteres mal über die Werke der Inkas. Eine riesen Festung tut sicher uns auf.

Auch wenn wir jetzt nur noch (!) auf 2800 Meter Höhe sind schnaufen wir schwer bis wir ganz oben auf der Festung angekommen sind.

Die Festung war reich an Wasser und hätte mehrere Quellen. So konnten sie wunderbar alle Terrassen wässern. Ebenso hat sich hier eine unglaubliche Liebesgeschichte abgespielt, als sich eine Adelige in einen nicht Adeligen verliebt hat. Diese Liebesgeschichten gibts eben auf der ganzen Welt !

Ruck zuck ging’s dann zum Zug, der uns bis nach Machu Picchu fährt.

Ein absolut luxuriöser Zug, mit unglaublichen Aussichten während der gesamten Fahrt.

Während wir Berge über 6000 Meter bestaunen dürfen wird uns Schokoladenkuchen serviert.

Am Bahnhof in Machu Picchu gehts zu wie aufm Münchner Hauptbahnhof. Die wollen hoffentlich nicht morgen alle zu den Inkabauten!!! Wir freuen uns schon riesig auf morgen und verdrängen noch dass wir schon um 05:45 Uhr abgeholt werden

25.09.2019

Also, wenn der Vierer noch vorn aufm Wecker steht ist es einfach verdammt früh. Aber für Machu Picchu muss man früh raus, denn nur so kann man die ersten Sonnenstrahlen, die auf das Inka Dorf scheinen miterleben.

Darum haben wir uns um 05:45 Uhr ganz brav in die Reihe gestellt und gewartet bis um 6:20 der Bus ankam. Wir waren nicht die ersten. Einige andere haben schon seit 5 Uhr gewartet.

Nach einer Busfahrt von ca 20 Minuten sind wir am Eingang von dem Inka Dorf Machu Picchu (alter Berg) angekommen. Es gibt aber vor dem alten Berg noch einen jungen Berg. Wie bei Ying uns Yang, erklärte uns unsere Reiseleiterin (ich weiß den Namen immer noch nicht. Eine sehr seltsame Frau).

Schon nach kurzer Zeit bekommen wir die Aussicht, die wir von Büchern über Perú kennen.

Das Inka Dorf , das um 1900 wieder entdeckt wurde von einem Amerikaner ist von den Inkas nicht fertig gebaut worden. Warum sie trotzdem ihr Dorf verließen weiß man nicht sicher. Man kann nur spekulieren: war es die schlechte Wasserversorgung, oder wurden sie angegriffen, oder gab es eine Seuche im Dorf?

Wir unternehmen eine Wanderung von 1,5 Stunden hoch zum Sonnentor. Hier kommen die Leute durch, die den Inka Trail (40km in 4 Tagen bis rauf auf 4000 Meter) geschafft haben.

Auf dem Weg nach oben blühen und wachsen Orchideen. Hier auf dem Foto allerdings wachsen gerade erst die Blätter .

Immer wieder bleiben wir stehen und staunen.

Wir gehen noch in die andere Richtung und schauen uns die ehemalige Hängebrücke an. Seit dort ein Amerikaner abestürzt ist darf man diese nicht mehr betreten.

Nach einer Stunde auf der Anlage stellen wir fest, dass es von oben gesehen sehr viel interessanter wirklich.

Nachdem wir uns einen Stempel in den Reisepass machen haben lassen gehts wieder zurück zum Hotel. Wir haben noch Zeit bis der Zug fährt und machens uns in einem Restaurant gemütlich.

Um 16:43 Uhr fährt unser Zug zurück nach Cousco . Ich hab mal gefilmt was da so alles passiert während der Fahrt :

Und sogar eine Modenschau findet im Abteil statt. Natürlich mit dem Hintergrund, dass wir Touristen gut und überteuert einkaufen. Hab mich schwer zusammen gerissen.

Um 21:00 Uhr sind wir wieder im Hotel in Cousco angekommen.

Ein unglaublich langer Tag! Morgen müssen wir einmal ein bisschen länger ausschlafen !

26.08.-29.08.2019

DSCHUNGEL

Es war eine tolle Zeit im Regenwald von Peru. Extrem hohe Luftfeuchtigkeit, 35 Grad Temperatur, kein Internet, ab 22:30 Uhr keinen Strom mehr. Mit Taschenlampen durch das dunkle kleine Hüttendorf laufen, Früchte wo man hinschaut, Grillen gezierpe Tag und Nacht (auch im Zimmer), Mittagsschlaf in der Hängematte Moskitosnetze überm Bett, Krokodile im Fluß und Affengebrüll aus der Ferne. Cool!

Warten auf den Flug nach Puerto Maldonado – Dschungel.

Ab jetzt nur noch mit dem Boot und einem kleinen Rucksack.

Im Hüttendorf angekommen.

Sonnenaufgang – kurz vor dem ersten Ausflug .

2.Ausflug über den Wipfeln der Regenwaldbäumen.

Erst mal noch unten die „walking Palm“ die jedes Jahr 5 cm Richtung Licht läuft.

Nachts im Dschungel

In den Plantagen.

Cashew Kerne

Kakao

Jackfruit

Mittags schlafen in der Hängematte.

Ein riesen Affenstreit um den Baum.

Geräusche des Dschungels

Letzter Abend im Regenwald – Sundowner

30.08.2019

Heute gehts wieder nach Hause. Es war eine unglaublich tolle Reise. Wahnsinn wen und was wir alles kennenlernen durften.

Für mich ein absolut sicheres Land mit so lieben freundlichen Menschen !

Best Guide ever: Javier . Immer zuverlässig, fröhlich und liebenswert. DANKE!

Peru, du schönes Land, hoffentlich sehen wir uns einmal wieder !

Namibia

07.08.2018

Nach einem 10 Stundenflug von München nach Windhoek sind wir wieder gesund und wohlbehalten gelandet. Die Einreise ging relativ flott: eine Stunde. Jetzt kann’s losgehen! 383F268B-72D2-48BA-BB55-88ADA7BAC75E

Die Christus Kirche von Windhoek. Unsere ersten Tage in Namibia waren ziemlich windig und kalt! Gut, dass es im „da muss man mal gewesen sein“ Steakhouse Joe‘s Glühwein gab. Übernachtet haben wir im Utopia Boutique Hotel.

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08.08.2018

Wir treffen uns mit Anita, die schon ein paar Jahre in Windhoek wohnt, bei der Christuskirche und fahren mit ihr gemeinsam zu einem Kindergarten in Katatura. Mit 6 kg Tonpapier und vielen Buntstiften im Gepäck verbringen wir den  Vormittag gemeinsam mit den Kindern.

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Nachmittags fahren wir weiter zu unserer ersten Lodge Kalahari Farmhouse. Wir werden dort mit super feinem Eistea begrüßt und buchen gleich für den nächsten Tag einen Sundowner Drive der bei einer Lodge gleich um die Ecke startet.

In der Nacht gehen die Temperaturen auf 2 Grad runter und es ist wirklich eiskalt!!!

09.08.2018

Der Flug und auch die kalte Nacht sitzt uns noch in den Knochen. Darum ruhen wir uns am Vormittag richtig gut aus und spielen bis zum frühen Nachmittag Schafkopf, so wie sich das für einen echten Allgäuer gehört!

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Wir fahren zum nahegelegenen Treffpunkt und werden von Steffi empfangen. Sie ist unser Guide für die kommenden 3 Stunden bei unserem gebuchten Sundowner Drive.

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Ein Strauß, einige Oryx, Springböcke und sogar Giraffen lassen sich sehen und schließlich zeigt uns Steffi wie man mit der rechten Hand die Landesform von Namibia hinbekommt. Beeindruckender Abend. Hab ich schon erwähnt dass es extrem kalt ist?!

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10.08.2018

Wir fahren weiter zu unserer nächsten Lodge: Zebra River Lodge in der Kalahariwünste. Auf den ungefähr vier Stunden Autofahrt wird es uns nicht langweilig weil die Landschaft ein Traum ist ! Ausserdem läuft im Auto „Hummeldumm“ das Hörbuch von Tommy Jaud. Schon vor Jahren haben wir das Buch gelesen, jetzt wird uns einiges klar…

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Wir kommen an und sind fasziniert von der Lodge, die sich inmitten einer Felsenlandschaft befindet.

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Es ist nachmittags schon sehr kalt, und darum wissen wir bereits jetzt was uns nachts erwarten wird. Wir holen uns noch zusätzliche Decken von der Rezeption und wir Mädels bekommen sogar jede eine „Hot Bottle“.

Nach einem wunderschönen Sundowner bei dem wir eine super lustige Reisegruppe kennenlernen gehen wir zum Essen bei Kerzenschein ins Haupthaus. Ich meine ich hätte dort Männer in Daunenjacken gesehen. Es war nach wie vor kalt!

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Bevor wir schlafen gehen wärmen wir nochmal unsere Füße am Ofen.

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11.08.2018

Die Nacht war kurz und extrem kalt. Zwei Fleecedecken, zwei dickere Decken, nochmals zwei  dicke Wolldecken und wie gesagt die Hot Bottle. Jogginghose, Unterhemd, T-Shirt und Pullover… so ging es einigermaßen.

Wir haben heute einen Guide der uns nach Sossusvlei fährt. Um 6 Uhr morgens geht es los und wir heizen erst einmal richtig fest ein im Auto. Immer wieder halten wir und sind beeindruckt von der Landschaft .

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Natürlich laufen wir nach ungefähr 2 Stunden Autofahrt auf die Düne 45. Es ist um einiges anstrengender wie ein Allgäuer Berg, weil der Sand unter den Füßen weggerutscht. Allerdings ist es uns nun richtig warm und die Temperaturen steigen auf über 30 Grad.

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Ein Stück weiter treffen wir auf das versteckte Tal „Hidden Valley“ und wandern dort durch die wunderschöne Wüstenlandschaft. Eine Düne folgt der nächsten und man findet eigentlich kein Ende. Mittlerweile ist es 35 Grad.

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Eine kleine Wanderung führt uns noch durch eine Schlucht die uns wieder angenehm herunter kühlt.

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Eine weitere Nacht in der Zebra River Lodge erwartet uns nach einem leckeren Essen mit Kudusteak und danach werden wieder die Wärmflaschen gefüllt.

12.08.2018

Eine lange Fahrt nach Swakopmund steht uns bevor.

Nach ca. 2 Stunden Autofahrt erreichen wir eine Tankmöglichkeit sowie eine nette kleine Bäckerei.

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Nach weiteren 3 Stunden, vielen Toren die immer wieder geöffnet und geschlossen werden müssen und 70 Kapitel Hummeldumm erreichen wir das Organic Square Guesthouse in Swakopmund. Wir werden herzlich empfangen und fühlen uns bestens betreut, da wir sofort über mögliche Ausflüge informiert werden.

Wir buchen eine Quadfahrt für den nächsten Tag und eine Bootstour von Walvis Bay für den darauffolgenden Tag.

Leider sind wir zu spät um die Living Desert Tour zu buchen. Alles ausgebucht. Die beliebteste sei wohl die von Tommy.

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Nach einem kleinen Besuch am Meer suchen wir uns ein schönes Restaurant für das Abendessen und werden fündig: das Lighthouse.

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13.08.2018

Wir werden von einem kleinen Zubringerbus abgeholt und fahren zur Quadstation. Jeder bekommt einen Helm und es folg eine Erklärung über das Quad sowie über die Zeichen die der Guide während der Fahrt geben wird. Ganz geheuer ist mir das ganze nicht und außerdem nicht wirklich umweltfreundlich, aber ich muss zugeben, es war wirklich der Hammer durch die Dünen zu fahren.

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Wir schauen uns den ganzen Nachmittag die Stadt an. Schon bei der Anreise haben wir gestaunt wie eng doch Meer und Wüste beieinander sind: nur durch eine Straße getrennt.

Zu meiner großen Freude finde ich sehr schöne Wolle und obendrein noch Converse für mein liebes Patenkindlein !

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Und weil es gar so gut war gehen wir zum Abendessen nochmal ins Lighthouse.

14.08.2018

Wie schon erwähnt haben wir für diesen Tag eine Bootstour gebucht. Wie schon am vorherigen Tag holt uns ein Bus ab und fährt uns zur Walvis Bay.

Ein kurzer Stopp ermöglicht uns die Flamingos zu fotografieren.

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Eigentlich ist es klar aber ich schreibs besser noch einmal: an der Küste war es natürlich richtig kalt und darum haben wir lieber eine Schicht mehr angezogen. In unserer Unterkunft haben wir Gott sei dank eine Heizung gehabt !

Das Boot ist super, der Guide und der Kapitän auch. Es gibt für alle Decken und schon nach kurzer Zeit kommt der erste Pelikan aufs Boot geflogen und lässt sich füttern. Ebenso kommt eine Robbe aufs Boot und weiter draußen auf dem Meer sehen wir Delphine und eine ganze Sandbank mit unzähligen Robben darauf.

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Zum Schluss gibt es Austern und Champagner und am Mittag kehren wir zurück in den Hafen.

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Nach unserer Ankunft im Hafen fahren wir weiter nach Erongo in die Ai-Aiba Rock Painting Lodge.

Auf dem Weg dorthin begegnen einem ganz andere Straßenschilder wie zu Hause, bei uns sind nämlich Kühe drauf !

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Nach gute drei Stunden Autofahrt sind wir da und können es gar nicht glauben: es ist warm!!! Richtig warm! Wir gehen mit einem Guide auf die Felsen zu einem wunderschönen Sundowner. Auf dem Weg nach oben sehen wir einige Sandorn Büsche. Herrlich!

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Nach dem Sundowner ist es immer noch so warm, dass wir einen Sprung in den Pool wagen. Das Wasser ist richtig kalt. Ansonsten merkt man nun deutlich dass die Kältewelle zu Ende ist und wir weiter im Norden sind. Es ist endlich warm!

Beim Abendessen haben wir freie Sicht auf ein Wasserloch zu dem sich zur späten Stunde noch ein Oryx und ein Springbock treffen.

15.08.2018

Bevor wir unsere Weiterreise antreten fahren wir durch die Felsen und schauen uns einige Felsmalereien an für die diese Gegend sehr bekannt ist.

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Am frühen Vormittag fahren wir weiter zur Damara Mopane Lodge in Damaraland. Nach über vier Stunden Autofahrt haben wir unser Ziel erreicht und staunen über die vielen kleinen Häuschen die jeweils einen schön angelegten kleinen Garten mit Kräutern und Gemüse haben.

Auch hier springen wir wieder in den Pool und dieses mal schwimmen wir sogar eine größere Runde.

Am Abend treffen wir erneut auf die wirklich nette und lustige Reisegruppe die uns vor ein paar Tagen schon einmal begegnet ist.  Mit ihnen verratschen wir uns bis weit in die Nacht.

16.08.2018

Nach einen leckerem Frühstück fahren wir zum living Damara Museum. Zwei Stunden Autofahrt waren sehr lange, aber es hat sich wirklich gelohnt!

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Wir bekommen endlich eine Anleitung für unser Steinespiel, das wir zu Hause haben. Aber ich bin mir nicht ganz sicher ob wir es wirklich richtig verstanden haben. Sehr interessant was sie alles mit den Kräutern medizinisch bewirken !

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Wir gehen mit auf den Bushwalk.

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Wir dürfen noch ein bisschen hinter die Kulissen spitzeln und das Dorf anschauen in dem sie „wirklich“ leben. Zwei Kilometer weiter geht es links um die Kurve und wir sind in ihrem kleinen Village.

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Es ist uns eine Ehre, dass wir dieses Dorf besuchen dürfen! Wir haben Süßigkeiten für die Kinder dabei die erstaunlicherweise sehr gerecht verteilt werden.

Am Nachmittag fahren wir zur „zweifelhaften Quelle“ bei der man diesesmal Felsgravuren besichtigen kann. Zugegeben eher ein Männerding. Uns Mädels haben die Felsmalereien schon gereicht.

Anschließend geht es wieder zurück in die Lodge wo ein herrliches Abendbuffet auf uns wartet.

17.08.2018

Heute schlafen wir ein kleines bisschen länger, frühstücken gemütlich und fahren dann weiter endlich Richtung Etosha. Wir freuen uns schon sehr auf die vielen Tiere und Eindrücke.

Eigentlich war ein Sundowner geplant aber dann kam alles anders.

Wir werden begrüßt mit den Worten: „You forgot some things in your last lodge“. Wie gut dass wir immer die nächste Adresse beim Einchecken angegeben haben. Nur so konnte man uns erreichen.

Wir klären alles und die vergessenen Sachen sind unterwegs zu uns. Ebenso haben wir ein riesen Glück und wir dürfen unsere zwei Doppelzimmer die extrem weit auseinander gelegen wären in ein Familienzimmer umtauschen. Und noch toller: von diesem Zimmer aus kann man Tag und Nacht Tiere an einem Wasserloch beobachten.

Nach einer Fahrt zu den Elefanten, den Gepards und den Leoparden des Lodgeeigenen Parks essen wir auf einer wunderschönen Terrasse und haben einen Ausblick auf das Wasserloch an dem sich Nashörner, Giraffen, Oryx, Steinböcke und sogar ein Hase zum Gute Nacht sagen treffen.

17.08.2018

Endlich Etosha Park!

Wir haben am Abend zuvor ein Game Drive Full Day gebucht und es geht zeitig los. 6:15 Uhr ist Abfahrt und wir haben ganz ganz großes Glück: unser Guide ist Albert. Also ein zweiter Albert. Zusammen mit „unserem Albert“ sind sie definitiv das „A-Team“.

Wir fahren eine Stunde im offenem Auto bis zum Park und sind dann eigentlich Eiszapfen.

Das was uns dann erwartete übertrifft alles!

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Ein wahnsinns Tag mit einem unglaublich tollen, humorvollen, spitzen Guide! Sogar beim Abendessen in der Lodge hat er noch einmal Giraffen hergezaubert! Unglaublich !

18.08.2018

Nicht ganz so früh aber voller Tatendrang fahren wir nach dem Frühstück auf der Hauptstraße durch den Etosha Park zu unserer nächsten Lodge. Wieder dürfen wir Einblicke in diese unglaubliche Welt haben!

Die Mushara Outpost Lodge ist noch einmal ganz anders und wunderschön !

20.08.2018

Wunderbar ausgeschlafen (herrliche Federbetten) machen wir einen Game Drive durch den Etoshapark. Leider haben wir diesesmal ein bisschen weniger Glück mit unserem Guide. Irgendwie hat er nicht so das Auge für die Tiere und saust durch den Park ohne links oder rechts zu schauen. Da haben wir sogar mehr gesehen als wir „nur“ auf der Mainstreet durch den Park gefahren sind.

Die Lodge selber ist wirklich wunderschön. Sehr geschmackvoll eingerichtet und jedes auf Holzstelzen stehendes Zelt ist mit einer Außendusche ausgestattet. Nur das Personal ist hier hochgradig ruppig und definitiv zu aufdringlich.

Am Nachmittag faulenzen wir am Pool. Muss auch mal sein!

21.08.2018

Nach vier Stunden Autofahrt kommen wir in der Aloegrove Safari Lodge in der Nähe von Waterberg Plateau Park an.

Sehr rustikal, ganz wenige Gäste.

Um 17 Uhr treffen wir uns mit dem Farmer und gehen zur Löwenfütterung.

Vier Kilo Fleisch bekommt die Löwin die sich immer wieder höchsten Respekt verschafft mit ihrem Knurren und Brüllen. Sogar nachts hören wir sie nochmal.

Am Abend treffen wir die anderen vier Gäste die momentan auf der Farm sind. Unglaublich: es ist Yvonne mit ihrer Familie, die wir schon in zwei anderen Lodgen getroffen haben und schon nette Gespräche gehabt haben.

Wir freuen uns alle unglaublich und schieben die Tische zusammen, so dass wir zusammen Abendessen können.

Ein wirklich toller Abend!

22.08.2018

So wie der Abend geendet hat beginnt er auch wieder: wir frühstücken noch einmal zu acht. Yvonne und ihre Familie fahren weiter und wir fahren Richtung Waterberg.

An der Rezeption von Waterberg angekommen bekommen wir eine kleine Wanderkarte. Der Mountain View ist mit 40 Minuten Aufstieg und 40 Minuten Abstieg ausgeschrieben.

Wir brauchen nicht ganz so lange aber wir haben auch gute Schuhe dabei. Felsig ist es und ein bisschen trittsicher sollte man sein.

Oben haben wir einen herrlichen Ausblick !

Beim runter gehen treffen wir wieder auf alte Bekannte :

Hätten wir gewusst dass es im Waterbergpark einen Pool gibt hätten wir Badesachen mitgenommen.

Den Friedhof haben wir nicht besichtigt.

Wir fahren zurück zur Lodge und gehen noch einmal zur Löwenfütterung mit.

Wir freuen uns auch schon aufs Abendessen, weil wir wissen, dass hier alles frisch und wirklich sehr gut zubereitet ist!

Leider ist hier früh abends schon immer Schluss und alle gehen ins Bett. Das ist für uns Nachteulen gar nicht so einfach !

23.08.2018

Heute lassen wir es gemütlich angehen und frühstücken erst mal in Ruhe.

Wir verabschieden uns von den Besitzern der Aloegrove Farm (übrigens absolut sympathische Leute) . Sogar an die ausgestopfte Giraffe haben wir uns gewöhnt.

Wir fahren nach Otjiwarongo in eine Krokodil Farm.

Es ist schon interessant aber irgendwie sind Krokodile nicht so meins. Wir treffen dort auf jeden Fall auf einen dermaßen witzigen Guide, der die ein oder andere bayerische Floskel drauf hat:“Ja wir haben hier an Haufen Krokodile“ „Ja so leban die“ „Hab i dir doch schon gsagt“ …

Wir kaufen uns noch Wasser für die Fahrt im Spar und dabei entsteht noch dieses Foto.

Wir fahren 3 Stunden und ca. 270 Kilometer bis wir Midgard erreichen. Auf der Fahrt kann man wieder unzählige Landschaftsbilder machen und auch jede Menge Tiere sehen.

Hier in diesem Hotel möchten wir noch zwei entspannte Tage verbringen und einfach mal nichts tun. Leider müssen wir morgen nochmal das Zimmer tauschen weil sie uns falsch eingeteilt haben. Dafür dürfen wir beim Game Drive morgen kostenfrei mit. Sehr entgegenkommend. Freuen uns schon .

Am Abend spielen wir nochmal Billard. Könnt unser neues Hobby werden.

Ich kann’s kaum glauben dass wir schon um 21:30 in Bett gehen. Das gibts zu Hause nicht !

24.08.2018

An unserem letzten Urlaubstag machen wir gar nicht mehr viel und entspannen . Die Mädels sind im Billardfieber und wir liegen am Pool und lesen.

Später gehen wir auch wieder in den Pool aber das Wasser ist wirklich super super kalt!

Wir haben im Gepäck noch 20 Füller sowie 200 Tintenpatronen. Die wollten wir in eine Schule nach Grootfountain bringen. Der Kontakt lief über eine Namibiagruppe auf Facebook. Wir haben den Weg dorthin Kilometertechnisch nicht geschafft. Wir können aber Gott sei dank organisieren, dass ein Courier alles zu Silvia nach Grootfountain zur Schule, die momentan geschlossen hat, bringt.

Am Abend machen wir unseren letzten Game Drive und der ist wirklich wieder einmal ganz arg schön. Wir staunen jedes mal wieder über die Tiere und die Landschaft. Beim Sundowner haben wir ein sehr interessantes Gespräch mit dem Guide.

Nach einem extrem feinem Abendessen packen wir noch unsere Koffer, denn morgen geht es wieder nach Hause. Gerade fällt uns auf, dass in diesem Urlaub keiner von uns „Heimweh“ hatte. Hatten wir so auch noch nie.

25.08.2018

Koffer gepackt und mit der Kofferwaage gewogen. Ein letzter Blick auf die Landschaft, ein paar Tiere noch auf dem Weg zum Flughafen. Tatsächlich viel zu früh sind wir am Flughafen wobei wir eigentlich gar nicht heim wollen.

Wer uns oder besser mich kennt weiß wie oft ich im Urlaub schon fast an Heimweh gestorben bin. Darum ist das ein unglaubliches Lob an dieses wunderschöne Land sowie an die unglaubliche Gastfreundlichkeit, die wir hier jeden Tag erleben durften.

Wenn ich mir so die kurzen Textteile zu jedem Tag durchlese wird mir nochmal klar wie viel wir in dieser Zeit gesehen und erlebt haben. Wieviel Eindrücke und Ideen wir mit nach Hause nehmen werden. Wir haben innerhalb kurzer Zeit unser ganz persönliches Reisetempo gefunden und es gab definitiv keine Situation in der wir uns unwohl oder unsicher gefühlt haben. Ganz im Gegenteil.

Vielleicht hätten wir noch einmal einen kleinen Abstecher nach Windhoek machen sollen, denn hier am Flughafen gibt es nicht viel zu tun. Aber wer weiß, vielleicht sehen wir Windhoek bei einer anderen Reise nach Namibia wieder…

Um 18:55 geht unser Flieger nach München und bei uns zu Hause warten 15 kleine Leinwände mit den schönsten Fotos von dieser Reise die ich bereits von hier aus bestellt habe auf uns. Also ab nach Hause!